Hier teile ich meine Top 5 Moderationsmomente

Köln rockt oder der Sprung ins kalte Moderations-Wasser. Der Bandwettbewerb auf den Kölner Bühnen war 2010 mein 1. Moderations-Projekt. Der Weg dahin war schon kurios und besonders. Auf meine Initiativ-Mail hin meldete sich kurz danach der Veranstalter, der Kölner Stadt-Anzeiger. Die Frage: Hast du Übermorgen Zeit und Lust Köln rockt zu moderieren? Meine Antwort: Na klar!!! Warum die Köln rockt-Macher mir das zugetraut haben? Wie sie mir nachher erzählt haben, gefiel Ihnen die Art und Weise in der ich meine Ambitionen per Initiativ-Mail rübergebracht habe. So war also der 24.Juli 2010 zugleich Casting als auch 1. Moderation für Köln rockt. Mich beeindruckt noch heute das Grundvertrauen der Veranstalter in mich. Coole Sache! Bis zum Ende von Köln rockt war ich dann der Mann am Mikro auf diversen Kölner Bühnen. Für mich ein richtig schöner Start als Moderator. Ich habe also schon zu Beginn gelernt, wie wichtig es in dieser Branche ist, selber aktiv zu sein und eben nicht abzuwarten.

#MachenEinfachMachen 

Smartphone im Rhein ist scheiße - da gehört es nun mal einfach nicht hin. Ist mir trotzdem passiert. Beim Hinsetzen auf einem Hausboot-Restaurant ist mir mein ziemlich neues Iphone 6s aus der Hosentasche gerutscht und in den Rhein gefallen - platsch! und direkt weg mit der Strömung. Warum gehört diese Geschichte jetzt zu meinen Top 5 Moderationsmomenten?

Am nächsten Tag   habe ich für die Hochschule Fresenius die Master-Absolventenfeier in München moderiert. Es galt also dieses Missgeschick abzuhaken und den Fokus auf die Moderation zu richten. Ganz ehrlich, leichter gesagt als getan. Während der Zugfahrt, als ich mir das Konzept für die Anmoderation gemacht habe, kam mir auf einmal der Einfall, hey das Smartphone im Rhein ist doch der perfekte Ice-Breaker. Da zeige ich Persönlichkeit weil ich von meinem Missgeschick erzähle, bin direkt auf der emotionalen Ebene und gewinne damit für mich auch wieder die Macht über diese blöde Situation. Genau so kam es am Abend. Ich habe zum Start meine Geschichte vom Vorabend erzählt und damit die Überleitung dazu geschaffen, dass die Absolventen doch mal eben einen Moment innehalten und sich mit Applaus bei Ihren Unterstützern über die Dauer des Studiums bedanken. Denn ich habe nach meinem Missgeschick auch sofort tolle Unterstützung erfahren, indem mir meine Mutter ohne zu zögern Ihre Sim-Card mit auf die Reise gegeben hat. Dieser Moderations-Moment war wirklich nochmal ein großer AHA-Moment. Er hat mir gezeigt wie wichtig persönliche Erlebnisse auf der Bühne sind und vor allem, wie wohl ich mich mit dieser maximal persönlichen Ansprache als Moderator fühle.

#PersönlichesWirkt  


Ich moderiere seit 2015 die Hauptbühne der FIBO POWER in Köln. Das bedeutet 3 Tage super abwechslungsreiches und energiegeladenes Programm, das ich da voller Hingabe an-, zwischen- und abmoderiere. 

#KreativeModeration

Dabei ist es mir sehr wichtig, immer wieder einen neuen Ansatz zu finden und mich kreativ mit meinen Moderationen auszutoben. 

Bei der Anmoderation des Selbstschutzsystems All Aacht, sieht das dann aus wie im Video. 



Das Dacia Picknick habe ich in 2016 bereits zum 2ten Mal mit ganz großer Freude moderiert. Über 5.000 Besucher haben im thüringischen Sondershausen ihre Begeisterung für die Marke Dacia gemeinsam gefeiert. An diesem Familientag verlangt mir die Veranstaltung besonders viel Publikumsnähe ab. Genau das liebe ich sowieso. Ich stürze mich da komplett rein und bin den ganzen Tag über für die Menschen da. Wenn da ein Anliegen ist, das ich spontan auf die Bühne bringen kann und das mit den Anforderungen des Veranstalters vereinbar ist, dann mache ich das super gerne. Bei der Premiere des Dacia Picknick im Sommer 2015 war die Freude der Gewinnerin des Hauptpreises der großen Tombola riesig und ich habe mich genau so mitgefreut. Den Beweis liefert das Foto. Also runter von der Bühne und auf Augenhöhe der sehr persönliche Glückwunsch. Für mich ein ganz besonderer Moderationsmoment, da er sinnbildlich steht für meine Liebe zum Publikum und meinem Ansatz ständig präsent zu sein.  

#LiebeDeinPublikum   

Für den TV-Sender Syfy moderiere ich seit 2013 auf der herrlich verrückten gamescom. Das sind wirklich 5 Tage Ausnahmezustand. Im ersten Jahr musste ich mich natürlich erstmal etwas Eingrooven. Ging schon los mit meiner Moderations-Position. Der Stand hat eigentlich keine Bühne. Hmm, wo keine Bühne ist, muss ich mir eben selber eine schaffen. So habe ich kurzerhand die eigentlich nur als Getränke-Ausgabe gedachte Theke zu meiner Bühne umfunktioniert. Hat sich als perfekte Maßnahme erwiesen. Erstmal bin ich überhaupt gut zu sehen und ich habe von da oben wirklich die Gewalt über die häufig doch nach vorne drängelnden gamescom-Besucher. Von hier aus kann ich meine/unsere Regeln am Stand super kommunizieren und auch Gegenwirken wenn jemand aus dem Publikum dagegen verstößt. Fazit: Da wo keine Bühne ist, bin ich kreativ und sorge dafür das ich dennoch einen erhobenen Platz bekomme. Ich freue mich jedes Jahr mittlerweile treue Fans am Stand zu sehen und persönlich zu treffen. Die betonen ganz oft wie gut ihnen die faire Stimmung bei uns am Stand gefällt. Dieses Feedback bedeutet mir enorm viel!

#FairPlay